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Telefon:

0228 43 36 80 70


  Datum Ort Preis  
Tobias Weikamp & Angie Taylor
Double Bill Evening: Locked in Panic // Fever Dreams
19.09.2020 20:00 Uhr Theatersaal 15 / 9 Tickets kaufen
Skogland - nach dem Roman von Kirsten Boie
AUSVERKAUFT
20.09.2020 15:00 Uhr Theatersaal 13 / 9 Ausverkauft!
Skogland - nach dem Roman von Kirsten Boie
Eine Theater-Tanz-Produktion des „Raum für Bewegung" Bonn
20.09.2020 17:00 Uhr Theatersaal 13 / 9 Details in der Beschreibung!

* Die Kasse öffnet 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung. Nach Veranstaltungsbeginn ist in der Regel kein Einlass möglich.
Preiskategorie I: voller Eintrittspreis
Preiskategorie II: Ermäßigung für Auszubildende, Zivil- und Wehrdienstleistende, Bonn-Ausweis-Inhaber, Bezieher von Arbeitslosengeld, Schüler, Studenten

 

Jozsef Trefeli (CH) /Rudi van der Merwe (ZAF/CH) - Showing Genetrix

7. Internationales Bonner Tanzsolofestival


★ Premiere ★
Datum Ort Preis  
30. Oktober 2020 um 21:00 Uhr Theatersaal 15 / 9 Tickets kaufen
Foto: Gregory Lorenzutti

Uraufführung

Showing Genetrix ist eine Tanz- und Multimediakollaboration der Choreographen Victoria Chiu (Aus/Chinesisches Erbe), Jozsef Trefeli (in Australien geboren/ungarisches Erbe/naturalisierte Schweizer), Rudi van der Merwe (Südafrikanisch/Afrikanisches Erbe/ in der Schweiz ansässig) und den Videokünstlern RDYSTDY (NZ).

In dieser Urafführung in Bonn werden zwei Soli als eine Anthologie persönlicher und problematischer Familiengeschichten von vor zwei Generationen präsentiert, in denen jeder Künstler mit Informationen, Geschichten und Erinnerungen konfrontiert wird.

Jozsef Trefeli hat seinen Großvater, der Landwirt, Fischer und Musiker war, nie kennen gelernt. Im Zweiten Weltkrieg wurde er zum Militärdienst eingezogen und verlor fast die Hälfte seines Körpergewichts in einem Kriegsgefangenenlager. Er überlebte und ging zurück nach Ungarn, um seinen Körper, ihr Leben und ihr Land wieder aufzubauen.

Rudi van der Merwe stand seiner Großmutter sehr nahe, die sich als junges Mädchen in den 1930er Jahren in einen deutschen U-Boot-Offizier (nicht in ihren späteren Ehemann) verliebte. Erst nachdem sie verwitwet war, begann sie, ihn – diesen U-Boot-Offizier - in ihren späteren Jahren zu erwähnen. Diese Geschichte spiegelt die größere Erzählung über die verhängnisvolle Anziehungskraft der Afrikaner auf Populismus und Faschismus in den Jahrzehnten nach dem Südafrikakrieg (1899-1902) wider.

Choreographie: Victoria Chiu, Jozsef Trefeli, Rudi van der Merwe
Darsteller: Jozsef Trefeli, Rudi van der Merwe
Video- und Projektionsdesign: RDYSTDY - Hana Miller und Jacob Perkins
Video und Projektion: tba
Musik: Sofia Chapman, Roland Cox, Cathie Travers
Licht-, Ton- und technischer Direktor: Fred Jarabo

Das sagen die Kurator*innen

Jozef Trefeli und Rudi von der Merwe besitzen eine Carte Blanche in Bonn, denn wir kennen und bewundern ihre Arbeiten seit mehreren Jahren und sind gespannt auf den ersten gemeinsamen Abend mit 2 Solis.
Diese Produktionen wurden in Bonn im Rahmen einer Residenz begonnen und so freuen wir uns besonders, dass sie ihre Uraufführung in Bonn feiern werden. Thematisch ergänzen sich die beiden Soli mit Raimund Hoghe und besonders Radhouane El Meddebs A mon père …  die auch sehr intim und persönlich für sich erörtern, was bestimmte Menschen mit ihnen selbst und ihrem heutigen Leben zu tun haben und sie verbindet. In diesem Fall sind es die Wurzeln ihrer eigenen Familie und ihrer Herkunft.

Unterstützt durch: Dancehouse Melbourne Australia; Théâtre du Galpon Genf, Schweiz; Mittlere Zentren Bonn Deutschland & Műhely Alapitvány Budapest, Ungarn






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