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Geschichte

Geschichte

Vorgeschichte     (1981 - 1985)

seit 1981setzte sich ein Zusammenschluss freier Gruppen und kulturbegeisterter Studenten für einen Spielort für freie Kultur in Bonn ein. Zunächst wurde ihnen eine ausgediente Blumenhalle zur Verfügung gestellt, die jedoch 1984 dem Bonner Kunstverein zugesprochen wurde. Für das Jahr 1988 stellte darauf hin die Stadt Bonn den Umbau der Tapetenfabrik in Friesdorf zu einem Zentrum für freie Kulturarbeit in Aussicht. Zur Überbrückung mietete der von verschiedenen Künstlergemeinschaften und Einzelkünstlern gegründete Trägerverein Traumpalast im August 1985 den ersten Stock der stillgelegten Brotfabrik in Beuel als provisorischen Spielort an.

1986

Am 13. Juni wird der Spiel-, Kino- und Kursbetrieb in der Beueler Brotfabrik aufgenommen.

1988

Im Mai wurde der Umbau des bisherigen Provisoriums Brotfabrik begonnen. Zwei Drittel der insgesamt 2 Millionen DM Umbaukosten wurden von Bund, Stadt und Land getragen, den Rest erbrachte der Trägerverein Traumpalast in Eigenleistung. Mit der Wiedereröffnung im September stand nun neben dem Theatersaal auch die Theaterwerkstatt zur Verfügung, die besonders von lokalen Theatergruppen genutzt wurde um Stücke zu erarbeiten und zu proben.


Anbau der Regiebox an den zukünftigen Theatersaal

1989/90

Die Brotfabrik beginnt, sich als erfolgreiche Bühne zu etablieren. Das Programm wird von thematischen Reihen, wie „Tanztheater International“ und einer Jazzreihe, mit Unterstützung von WDR und DLF, getragen. Angebote für einzelne Zielgruppen (Kinder, Ältere etc.) werden eingerichtet. Die Anzahl der Besucher steigt auf über 100.000 pro Jahr.


1991

Die Brotfabrik hat die ersten fünf Jahre „überlebt“ – trotz ständiger finanzieller Unsicherheit. Dies bietet den Anlass für eine große Feier mit vielen Künstlern, Freunden und Förderern. Im gleichen Jahr wird die alte Bestuhlung im Theatersaal durch eine solidere ersetzt, sowie ein weiterer Tanzraum, ein Seminar- und der Trommelraum eingerichtet.

1992/93

Aufgrund aktueller Ereignisse sind Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung von Ausländern und Minderheiten in Deutschland ein thematischer Schwerpunkt.

Gemeinsam mit dem Bundesverband studentischer Kulturarbeit veranstaltet die Brotfabrik mit „Students – will they go in for culture?“ ein Symposium und Theaterfestival zur Situation studentischer Kultur.


1994

Auf Initiative der Brotfabrik wird der freie Bonner Kulturrat gegründet um die Interessen der freien Kulturgruppen in die Öffentlichkeit und Kulturpolitik einzubringen.

1995

Erste Schultanzwoche Bonn. Beginn der kontinuierlichen Kooperation mit dance in education Tanzprojekten der Kompanie mind the gap. Professionelle Tänzerinnen und Tänzer arbeiten mit Schülern aus Bonner Schulen.

1996

„10 Jahre Brotfabrik“ blickt zurück auf die ersten zehn Jahre mit allen Schwierigkeiten aber auch Erfolgen, auf ein sich stets anspruchsvoller und internationaler entwickelndes Bühnenprogramm sowie viel Raum für lokale Gruppen und formuliert den Wunsch nach Programmschwerpunkten in den Bereichen Weltmusik und Tanz die in den folgenden Jahren auch eingelöst werden.

1997

In den Osterferien richtet die Brotfabrik ihr 1. Figurentheater-Festival aus.
Die Brotfabrik ist im Herbst einer der Veranstalter des NRW-weiten Off-Theaterfestival Impulse, das 1997 zum siebten Mal herausragende Produktionen der freien Theaterszene präsentiert.

1998

Zwei Festivals prägen das Programm in diesem Jahr besonders: im Februar das Kinder- und Jugendtheater-Festival Traumspiele mit Kompanien aus ganz Deutschland und im Oktober das Festival Traditioneller Musik in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt, Berlin und der Stadt Bonn: Klangbilder der Levante.

1999

Das Jahr steht mit der Premiere von zwei Brotfabrik-Produktionen in Kooperation mit Freien Bonner Künstlern: „Womit haben wir das verdient?“ und „Siegfried darf nicht sterben“ sowie mit „Tausche Klarinette“, der Premiere der ersten Jugendtheater-Produktion der Brotfabrik ganz im Zeichen von im Haus produzierten Stücken. Im August wird zudem das Festival Junger Tanztheater mit sechs Kompanien aus Europa ausgerichtet.

2000

Start des Festivals „Tanzstraße“, einer Kooperation mehrerer Städte in NRW um die Auftrittsmöglichkeiten für in NRW arbeitende Choreografen und Tänzer zu erweitern. Premiere der Jungen Bühne Brotfabrik mit „Zwischenzeit“

2001

Im Mai hat die Brotfabrik-Koproduktion mit dem AGORA-Theater „Der Mann, der die Bäume pflanzte“ in Bonn Deutschlandpremiere.
Im Herbst feiert die Brotfabrik ihr 15-jähriges Jubiläum

2002

Im Mai findet das 18. Kinder- und Jugendtheater-Treffen NRW „zeitLäufe“ in der Brotfabrik statt.
Im Herbst steigt die Brotfabrik in das Weltmusik-Kooperationsprojekt „Klangkosmos“ ein. Die NRW-weite Reihe eröffnet den Zugang zu Klängen aus aller Welt und gehört nach wie vor mit ca. 10 Konzerten pro Jahr zum Programm der Brotfabrik.

2003

„Klangarten“ und „Jazz-Geschichte(n) für Kinder“, zwei überaus erfolgreiche Familienkonzerte werden im Januar uraufgeführt.
Im Mai bietet die Kompanie mind the gap erstmals die Schultanztage für Einsteiger, also für Kinder der 3. bis 6. Klasse, an und richtet die 5. Bonner Schultanzwoche in der Brotfabrik aus.
Im Herbst startet die erweiterte Kooperation zwischen der Brotfabrik und dem Theater Marabu, bis zu diesem Zeitpunkt ohne eigene feste Räumlichkeiten, mit der gemeinsamen Nutzung der Theaterwerkstatt und einem gemeinsamen Spielplan.

2004

Die Brotfabrik beteiligt sich mit mehreren Workshops an dem Projekt   „ORIENTierung, Künstlerisch-kulturelle Begegnungen für Kinder und Jugendliche“. Im Dezember hat das Figurentheaterstück „Der kleine Hobbit“, eine Produktion des Figurentheater Wilde & Vogel in Kooperation mit der Brotfabrik Premiere.

2005

Die Brotfabrik beteiligt sich mit einem Konzertprogramm an dem regionalen Kulturprojekt „Der neue Orient“ der Rheinstädte Bonn, Köln, Düsseldorf und Duisburg.

2006

Die Brotfabrik feiert Geburtstag! Gemeinsam mit dem Haus nahe stehenden Künstlern aller Sparten und Weggefährten blickt das Team zurück auf 20 Jahre freie Kultur in der ehemaligen Germania-Brotfabrik in Beuel.

2007

Im Rahmen der jüdischen Kulturtage präsentiert die Brotfabrik vier herausragende Konzerte mit unterschiedlichen Schwerpunkten in der zeitgenössischen jüdischen Musik.
Die Brotfabrik ist Spielort im Rahmen der 1. Bonner Theaternacht und zeigt kurze Stücke der BUSC und der Bonn Players in englischer Sprache.

2008

Im Rahmen der Festivals scene: österreich in nrw und Biennale Bonn: Bosporus präsentiert die Brotfabrik herausragende Tanzgastspiele.

2009

Die Brotfabrik erhält den Zuschlag für eine dreijährige Konzeptförderung durch das Land NRW mit dem Ziel, ein herausragendes und auf andere Häuser übertragbares Konzept in der Kinder- und Jugendarbeit zu entwickeln und umzusetzen. Unterstützt werden in der Brotfabrik produzierende Kinder- und Jugendtheatergruppen, die Konzertreihe "Rootz-Nasen" mit Weltmusik für Kinder wird realisiert und das Jugendtheaterfestival "Offroad" findet erstmals statt.
Die Brotfabrik ist Veranstaltungsort für die NRW-weiten Festivals Kairo - Beirut und tanz NRW.

Schaltzentrale von Wein umrankt - Regiebox am Theatersaal heute

2011

Im Rahmen der dreijährigen Konzeptförderung "Mittelzentrum Tanz" findet gemeinsam mit dem Theater im Ballsaal erstmals das Festival "Into the Fields" statt.

 

Mit einer Festwoche feiert die Brotfabrik 25jähriges Bestehen.

 
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